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Merlsheim

Dieses ist die Beschreibung des Nieheimer Ortsteil Merlsheim.

Hausstätten- und Höfeliste

[Merlsheim Hausstätten- und Höfeliste]

Sie umfasst die Hausnummern 1 bis . Es ist etwa der Umfang der 1820 existierenden Häuser und Höfe.

Bücher

Geschichte

Merlsheim fand im Jahre 1292 erstmals urkundliche Erwähnung unter die Namen Merlhossen und Merlhusen, das später auch Merlsen genannt wurde. Zu dieser Zeit ist Merlsheim Burgsitz eines gleichnamigen Rittergeschlechts, welches im 13. bis 15. Jahrhundert seine Blütezeit hatte. Bei der Pfarrtrennung Pömbsen-Nieheim im Jahre 1299 erscheint Merlsheim als Filiale von Pömbsen. Mitte des 14. Jahrhunderts erwarben die Ritter von Oeynhausen bei Merlsheim Besitz, und 1390 kaufte Johann der Junge von Oeynhausen das Dorf Merlsheim. Der Domherr C.Ph. von Ketteler ließ die alte Wehranlage 1667–1668 zum jetzigen Schloss Merlsheim ausbauen. Danach erlebte Haus Merlsheim mehrere Besitzerwechsel, seit 1920 ist das Schloss mit dem dazugehörigen Gut im Besitz der Familie von und zur Mühlen, die damals aus Münster nach Merlsheim zog. Eine wichtige Quelle über die Entwicklung und das Aussehen von Merlsheim und seiner Umgebung ist eine Zeichnung von Pyrach aus dem Jahr 1737, mit seinen 16 Häusern, in denen sieben Meier, sechs Halbmeier, neun Kötter und zwölf Gemeine oder kleine Kötter mit ihren Familien wohnen. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts sind 34 Hausbesitzer in einer Kopfschatzliste aufgeführt. Eine Abschrift des Amtsgerichtes Nieheim-Steinheim aus dem Jahre 1852 belegt für Merlsheim neben dem Gut „ Haus Merlsheim“, 27 Ackerwirte, 16 Haus- und Grundbesitzer sowie sieben Beilieger ohne Grundbesitz. In den Jahren 1868/69 wurde die jetzige Kirche durch den Freiherrn Jos. von Hövel gebaut. Im Jahre 1908 ist der Gemeinde Merlsheim die Erlaubnis erteilt worden, die Kinder in der hiesigen Kapelle taufen zu lassen. In den Jahren 1947/48 fand ein Erweiterungsbau statt, mit dem die Kirche auf seine heutige Größe erweitert wurde; die Einweihung fand am 5. September 1948 durch den Weihbischof Augustinus Baumann statt.

Im Jahre 1880/81 wurde in Merlsheim eine neue Schule gebaut. In der Schule gab es nur einen Klassenraum, der Unterricht fand für mehrere Jahrgänge gemeinsam am Vormittag bzw. Nachmittag statt.

Bis einschließlich 1969 war Merlsheim eine eigenständige, aber amtsangehörige Gemeinde im Amt Nieheim des damaligen Kreises Höxter. Am 1. Januar 1970 wird es aufgrund von § 6 des Gesetzes zur Neugliederung des Kreises Höxter vom 2. Dezember 1969 mit der damaligen Stadt Nieheim und den übrigen Gemeinden des Amtes Nieheim zur neuen amtsfreien Stadt Nieheim zusammengeschlossen. Rechtsnachfolgerin der Gemeinde und des aufgelösten Amtes ist die neue Stadt Nieheim. Am 1. Januar 1975 tritt das Sauerland/Paderborn-Gesetz in Kraft, wodurch der bisherige Kreis Höxter mit dem Kreis Warburg zum heutigen Kreis Höxter zusammengelegt wird.

Karten

Stadt Nieheim im Kreis Höxter

Ortsteil Merlsheim

Merlsheim, Stadt Nieheim siehe Maps

Verweise

Auskünfte

Archive Merlsheim

Stadtarchiv Nieheim

Auskünfte oder weitere ausführliche Unterlagen in digitaler Form zu einzelnen Höfen erhalten Sie unter:

                  info@westfalenhoefe.de
wiki/nieheim_merlsheim.txt · Zuletzt geändert: 2020/12/07 14:27 von michael