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Haarbrück

Dieses ist die Beschreibung des Beverungener Ortsteil Haarbrück.

Hausstätten- und Höfeliste

[Haarbrücker Hausstätten- und Höfeliste]

Sie umfasst die Hausnummern 1 bis . Es ist etwa der Umfang der 1820 existierenden Häuser und Höfe.

Bücher

Geschichte

1253 als Horbruche erstmals erwähnt, kann der Name von der Lage her eine zweifache Ableitung haben. Die Verbindung hor = har (hoch gelegen) im Zusammenhang mit der Sumpflandschaft zwischen der Wüstung Klus Eddessen und der heute noch so bezeichneten Feldflur Im Bruch ergibt die Bedeutung über den hohen Bruch. Die zweite Bedeutung entspricht der Höhenlage am Eiserweg von der Börde aus zur Weser über die hohe Brücke. Über die Schreibweisen Horbruche (1253), Horbruge (1325), Horbrugghe (1367) und Harbrugge (1574) entwickelte sich schließlich der heutige Name Haarbrück.

Die beiden ältesten Urkunden datieren vom 10. März 1253 und vom 3. März 1325, als Paderborner Bischöfe ihren Einfluss im Hersteller Raum festigten. Nach mehreren Lehns- und Verpfändungsvorgängen gelangte die Lehnshoheit mit der niederen Gerichtsbarkeit an die Besitzer des Gutes Kemperfeld/Herstelle. Diese erhielten den Zehnten und andere Dienste und Abgaben. Nach Ablösung aller Rechte wurden die Einwohner ab 1836 unabhängige Eigentümer. Anstelle einer 1608 erbauten Kapelle wurde 1883 die heutige Pfarrkirche St. Bartholomäus errichtet. 1886 wurde sie geweiht. Die Pfarrei verwalteten von 1659 bis 1811 Patres aus dem Hersteller Minoritenkloster, ab 1811 die Pfarrer vom Nachbarort Jakobsberg. Einen eigenen Geistlichen bekam Haarbrück im Jahre 1860, und die Pfarrei wurde 1864 wiederhergestellt. Schulunterricht erteilten Handwerkerlehrer seit etwa 1660, zugleich waren sie auch Küster der Kapelle. Eine Gemeindeschule entstand 1824 am Kleppelberge, diese wurde 1894 durch einen Neubau auf dem Kampe ersetzt. Im Jahre 1969 wurde die Schule in Haarbrück aufgelöst. Seitdem gehen die Grundschüler zum Nachbarort Dalhausen, die anderen zu den weiterführenden Schulen in Beverungen. Das alte Schulgebäude wurde 1973 abgebrochen, und es wurde von der Stadt Beverungen auf diesem Grundstück im gleichen Jahr eine Bürgerhalle mit angebautem Feuerwehrhaus errichtet.

Bis 1969 war Haarbrück eine eigenständige Gemeinde im Amt Beverungen. Im Zuge der Gemeindereform im Kreis Höxter schloss sich Haarbrück zum 1. Januar 1970 mit der Stadt Beverungen und den zehn Gemeinden Amelunxen, Blankenau, Dalhausen, Drenke, Herstelle, Jakobsberg, Rothe, Tietelsen, Wehrden und Würgassen zur neuen Stadt Beverungen zusammen.

Karten

Stadt Beverungen im Kreis Höxter

Ortsteil Haarbrück

Haarbrück, Beverungen siehe Maps

Verweise

Auskünfte

Archive Haarbrück

Stadtarchiv Beverungen

Auskünfte oder weitere ausführliche Unterlagen in digitaler Form zu einzelnen Höfen erhalten Sie unter:

                  info@westfalenhoefe.de
wiki/beverungen_haarbrueck.txt · Zuletzt geändert: 2020/12/07 13:59 von michael