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wiki:bad_driburg_elberinghausen_siebenstern

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Elberinghausen

(ab 1780 Dringenberg-Siebenstern)

Dieses ist die Beschreibung des Driburger Ortsteil Elberinghausen.

Hausstätten- und Höfeliste

[Elberinghausener Hausstätten- und Höfeliste]

Sie umfasst die Hausnummern 1 bis . Es ist etwa der Umfang der 1820 existierenden Häuser und Höfe.

Bücher

Geschichte

Die Höhenburg Dringenberg gehörte seit ihrer Erbauung von 1318 bis 1323 zur weltlichen Herrschaft des Bistums Paderborn, ursprünglich im Herzogtum Sachsen. Begonnen wurde die Burg unter Bischof Dietrich II. Hinter dem Ausbau stand der weltliche Defensor Dietrichs Bernhard zur Lippe, der schließlich Fürstbischof wurde. 1323 erhielt die Siedlung vor der Burg die Stadtrechte. Ab dem 14. Jahrhundert bildete sich das Territorium Fürstbistum Paderborn (Hochstift) im Heiligen Römischen Reich, darin ab dem 16. Jahrhundert zum niederrheinisch-westfälischen Reichskreis gehörig.

Die eigentliche Bedeutung des Ortes war immer an seine Burg geknüpft. Vom 15. bis zum 17. Jahrhundert war die Burg Sitz der Paderborner Fürstbischöfe. Im Jahre 1636 im Dreißigjährigen Krieg vollständig zerstört, wurde die Burg danach von Fürstbischof Dietrich Adolf zur Sommerresidenz ausgebaut. Innerhalb des Fürstbistums war Dringenberg ein bedeutender Verwaltungssitz. War die Residenz Neuhaus Oberamtsitz für den Unterwaldischen Bezirk, so erfüllte Dringenberg diese Aufgabe für den Oberwaldischen Bezirk. Das Oberamt Dringenberg war in etwa identisch mit dem heutigen Kreis Höxter, ohne das enge Gebiet um Höxter/Corvey. 1802/03 wurde das Hochstift vom Königreich Preußen besetzt. In napoleonischer Zeit war Dringenberg Teil des Königreichs Westphalen und Verwaltungssitz des Kantons Dringenberg, der neben Dringenberg die Dörfer Schwaney, Altenheerse, Neuenheerse, Kühlsen und Willebadessen umfasste. Ab 1815 gehörte der Ort endgültig zum Königreich Preußen.

Zum Bad Driburger Ortsteil Dringenberg gehört das kleine Walddorf Siebenstern. Der Ort wurde um 1330 unter dem Namen Elberingshausen gegründet. Den heutigen Namen trägt der Ort Siebenstern nachweisbar seit 1780. Die Bezeichnung für den Ort rührt möglicherweise von der Wertmarke der Glaserzeugnisse der ortsansässigen Beckerschen Glashütte. Diese waren sieben ovale gewollte Lufteinschlüsse im Boden der Gläser, die ein perlenartiges Aussehen haben.

Das Amt Dringenberg-Gehrden nutzte die Burg ab 1825 ebenfalls als Stadt- und Amtsverwaltung, bis es am 1. Januar 1975 aufgelöst wurde. Dringenberg wurde in die Stadt Driburg eingemeindet.

Karten

Stadt Bad Driburg im Kreis Höxter

Ortsteil Elberinghausen (ab 1780 Dringenberg-Siebenstern)

Elberinghausen (ab 1780 Dringenberg-Siebenstern), Stadt Bad Driburg siehe: Maps

Dokumente

Verweise

Auskünfte

Archive Dringenberg

Heimatverein Dringenberg

Heimatverein Dringenberg e.V.

Auskünfte oder weitere ausführliche Unterlagen in digitaler Form zu einzelnen Höfen erhalten Sie unter:

                  info@westfalenhoefe.de
wiki/bad_driburg_elberinghausen_siebenstern.txt · Zuletzt geändert: 2020/12/07 13:55 von michael