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wiki:1_hoexter_bad_driburg

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wiki:1_hoexter_bad_driburg [2020/11/27 19:43]
michael
wiki:1_hoexter_bad_driburg [2021/04/07 00:58] (aktuell)
michael
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 ===== Bauerschaften, Dörfer und Städte ===== ===== Bauerschaften, Dörfer und Städte =====
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-Mit ihren jeweiligen Hausnummern etwa im Umfang vom Urkataster:  
  
 ===== Hausstätten- und Höfeliste ===== ===== Hausstätten- und Höfeliste =====
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   * [[bad driburg_alhausen | Alhausen]]   * [[bad driburg_alhausen | Alhausen]]
   * [[bad driburg_stadt | Bad Driburg Stadt]]   * [[bad driburg_stadt | Bad Driburg Stadt]]
-  * [[bad driburg_bad hermannsborn | Bad Hermannsborn]] 
   * [[bad driburg_dringenberg | Dringenberg]]   * [[bad driburg_dringenberg | Dringenberg]]
   * [[bad driburg_elberinghausen siebenstern | Elberinghausen]] (ab 1780 **Dringenberg-Siebenstern**)   * [[bad driburg_elberinghausen siebenstern | Elberinghausen]] (ab 1780 **Dringenberg-Siebenstern**)
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   * [[bad driburg_langeland | Langeland]]   * [[bad driburg_langeland | Langeland]]
   * [[bad driburg_neuenheerse | Neuenheerse]]   * [[bad driburg_neuenheerse | Neuenheerse]]
-  * [[bad driburg_poembsen | Pömbsen]]+  * [[bad driburg_poembsen | Pömbsen]] mit Bad Hermannsborn
   * [[bad driburg_reelsen | Reelsen]]   * [[bad driburg_reelsen | Reelsen]]
  
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 ===== Bücher ====== ===== Bücher ======
  
-[[https://www.westfalenhoefe.de/buch/doku.php?id=wiki:buch_hoexter_hoexter_bad_driburg |Zur Regionalbuch-Bibliothek für Bad Driburg]]+[[https://buch.westfalenhoefe.de/doku.php?id=wiki:buch_hoexter_hoexter_bad_driburg |Zur Regionalbuch-Bibliothek für Bad Driburg]]
  
  
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 Das benachbarte Dringenberg gründete Bischof Bernhard V. von Paderborn auf dem Bergplateau 280–295 m. ü. NN, 70 Meter über dem Tal der Öse, und verlieh 1323 das Stadtrecht. Auf der Westseite liegt die bischöfliche Burg mit den Häusern der ehemaligen Freiheit und der Zehntscheune. 1488 erweiterte Bischof Simon III. die alte Burg. Sein Wappen, die lippische Rose, steht über dem Burgtor. Zeitweise war die Burg Sommersitz der Fürstbischöfe von Paderborn. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg niedergebrannt, aber als „Oberamtshaus“ des Oberamtes Dringenberg im Oberwaldischen Distrikt des Fürstbistums Paderborn wiederaufgebaut. Nach dem Ende der Landdrostenära (1803) kaufte Dringenberg 1825 die Burg vom preußischen Staat. Sie wurde Sitz des Amtmanns des Amtes Dringenberg bis zur Eingemeindung nach Bad Driburg 1975. Die Erhaltung der Burg, der Zehntscheune als Stadthalle, des alten Rathauses und der Stadtmauern seitdem ist das Verdienst der bürgerlichen Initiativen, insbesondere auch des Heimatvereins. Das benachbarte Dringenberg gründete Bischof Bernhard V. von Paderborn auf dem Bergplateau 280–295 m. ü. NN, 70 Meter über dem Tal der Öse, und verlieh 1323 das Stadtrecht. Auf der Westseite liegt die bischöfliche Burg mit den Häusern der ehemaligen Freiheit und der Zehntscheune. 1488 erweiterte Bischof Simon III. die alte Burg. Sein Wappen, die lippische Rose, steht über dem Burgtor. Zeitweise war die Burg Sommersitz der Fürstbischöfe von Paderborn. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg niedergebrannt, aber als „Oberamtshaus“ des Oberamtes Dringenberg im Oberwaldischen Distrikt des Fürstbistums Paderborn wiederaufgebaut. Nach dem Ende der Landdrostenära (1803) kaufte Dringenberg 1825 die Burg vom preußischen Staat. Sie wurde Sitz des Amtmanns des Amtes Dringenberg bis zur Eingemeindung nach Bad Driburg 1975. Die Erhaltung der Burg, der Zehntscheune als Stadthalle, des alten Rathauses und der Stadtmauern seitdem ist das Verdienst der bürgerlichen Initiativen, insbesondere auch des Heimatvereins.
  
-Im Norden der heutigen Stadt Bad Driburg ist das Bergdorf Pömbsen 315 m ü. NN als Kirchort Ausgang der kirchlichen Entwicklung für die Orte Reelsen, Alhausen, Erpentrup und Langeland. Auch die Stadt Nieheim gehörte einst zu dieser Großpfarrei. Die Dörfer sind als Haufendörfer in der Nachbarschaft von Gutshöfen während der fürstbischöflichen Epoche entstanden und unterstanden der Patrimonialgerichtsbarkeit der Herren von Asseburg und von Oeynhausen. Das urkundlich älteste, in den Corveyer Traditionen genannte Dorf ist Herste im Osten von Driburg. +Im Norden der heutigen Stadt Bad Driburg ist das Bergdorf Pömbsen 315 m ü. NN als Kirchort Ausgang der kirchlichen Entwicklung für die Orte Reelsen, Alhausen, Erpentrup und Langeland. Auch die Stadt Nieheim gehörte einst zu dieser Großpfarrei. Die Dörfer sind als Haufendörfer in der Nachbarschaft von Gutshöfen während der fürstbischöflichen Epoche entstanden und unterstanden der Patrimonialgerichtsbarkeit der Herren von Asseburg und von Oeynhausen. Das urkundlich älteste, in den Corveyer Traditionen genannte Dorf ist Herste im Osten von Driburg
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 +Am 1. Januar 1970 wurden die zuvor im Amt Driburg selbständigen Gemeinden Alhausen, Erpentrup, Herste, Langeland, Pömbsen und Reelsen und die Stadt Bad Driburg aufgrund der Festlegung im Gesetz zur Neugliederung des Kreises Höxter vom 2. Dezember 1969 zur amtsfreien Stadt Bad Driburg zusammengeschlossen. Das Amt Driburg wurde aufgelöst. 
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 +Auf der Basis des Gesetzes zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Sauerland/ Paderborn (Sauerland/ Paderborn-Gesetz) vom 5. November 1974 wurden am 1. Januar 1975 die Stadt Dringenberg und die Gemeinden Kühlsen und Neuenheerse (vormals alle zum Amt Dringenberg-Gehrden gehörig) in die Stadt Bad Driburg eingegliedert. Weiterhin wurde die Zugehörigkeit der Stadt zum Kreis Höxter geregelt.
  
  
wiki/1_hoexter_bad_driburg.1606502581.txt.gz · Zuletzt geändert: 2020/11/27 19:43 von michael